Aktuelles:  


Erstkommunion 2027







Die (vorerst) letzte große Baustelle in der Lioba-Kapelle:
das westliche Giebelfenster wird erneuert!








- Empfang der Pilger auf dem Kirchplatz bzw. im Pfarrheim
- 15:30 Uhr : Vesper in unser Kirche
- anschließend: Kaffee und Kuchen, Musik und Begegnung

Fühlt euch WILLKOMMEN




"Wie der Hl.Geist nach Hagen-Haspe kam"
- Ein Sommermärchen -

Liebe Kinder Gottes,
es war einmal eine Kirche, die war den Menschen so nahe, dass viele ihre Heimat dort fanden. "Nicht mehr zeitgemäß", ertönte es eines Tages aus Paderborn, "ohne Strukturreformen habt ihr keine Chance". Da übernahmen das Regiment die Herren Generalvikare und sagten: "600 Pfarreien sind 579 zuviel, 21 Gemeinden reichen".

Erzürnt vernahm dieses der Hl. Geist und machte sich auf den Weg nach Paderborn. Doch dort konnte er nicht landen, denn alle Landeplätze waren bereits besetzt - durch Unternehmensberater der Herren Generalvikare.
Als er nun hörte, die Gemeinde St. Bonifatius in Hagen-Haspe widersetze sich leidenschaftlich den Plänen der Herren Generalvikare, beschloss er, seinen Geist dort wehen zu lassen, wo die Gemeinde ihm bereits einen roten Teppich ausgerollt hatte.

Seitdem kämpfen beide - Seite an Seite - gegen Seelsorgeräume, die diesen Namen nicht verdienen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, kämpfen sie noch heute.

jmf/hg.8.9.26




 
         
Nr. 38-40 / 2026  vom 12. September bis 04. Oktober

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Kalenderblatt:


» Zu den Festen im Jahreskreis




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Kreuzerhöhung
Kaiser Konstantin hatte zweifellos ein besonderes Gespür für Dramaturgie: Am 13. September 335 wurde die in seinem Auftrag errichtete Jerusalemer Auferstehungskirche (auch bekannt als Grabeskirche) eingeweiht. Für den Tag nach der Kirchweihe hatte Konstantin noch einen weiteren Höhepunkt zu bieten: Am 14. September konnten die Gläubigen erstmals das "Wahre Kreuz" Christi verehren, welches Konstantins Mutter zuvor durch wunderbare Fügung in Jerusalem gefunden haben soll. Jedes Jahr am 14. September zeigte der Jerusalemer Patriarch die Kreuzreliquie hoch erhoben den Gläubigen – das Fest der Kreuzerhöhung war geboren. Schon bald trat das Fest der Kirchweihe demgegenüber völlig in den Hintergrund. Mit verschiedenen Kreuzpartikeln gelangte auch das dazugehörige Fest nach Europa. Rom begeht nachweislich seit dem 7. Jahrhundert das Fest der Kreuzerhöhung. Ausgerechnet auf einem Kreuzzug ging die Hauptreliquie 1187 im Heiligen Land verloren. Einzelne Kreuzpartikel sollen sich bis heute etwa in der Limburger Staurothek oder im Stift Heiligenkreuz befinden.
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Bonifatius, der berühmte "Apostel der Deutschen", bewies ein gutes Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen, als er seine Verwandte » Lioba, geboren um 710, Sterbe- und Namenstag 28.9., (gest. 782) um Hilfe bei der Missionsarbeit bat. Sie war das langersehnte einzige Kind einer christlichen Adelsfamilie aus Wessex (heute Vereinigtes Königreich) und hieß eigentlich Truthgeb ("Gottesgabe"), doch bald setzte sich ihr Kosename Lioba ("Geliebte") durch. Entsprechend der damaligen Sitten wurde sie mit sieben Jahren den Benediktinerinnen zur Erziehung übergeben. Dort erhielt Lioba eine umfassende Bildung und wurde schließlich selbst Nonne. 735 antwortete sie Bonifatius' Ruf ins heutige Deutschland und leitete als Äbtissin das neugegründete Benediktinerinnenkloster Tauberbischofsheim. Bald folgten weitere Gründungen in Kitzingen und Ochsenfurt. In diesen Bildungszentren Mitteleuropas erzog Lioba die Töchter der meist noch heidnischen Herrscher. Die so ausgebildeten Mädchen führten entweder im Kloster die Arbeit der Nonnen fort oder trugen als Ehefrauen und Mütter den christlichen Glauben in die Häuser der Adelsfamilien. » Lioba unternahm Reisen durch das Frankenreich und wurde am Königshof als Ratgeberin geschätzt. Sie starb am 28. September 782. Bonifatius' Wunsch, dass seine Verwandte in sein Grab gelegt werde, hat sich bis heute nicht erfüllt.
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Ein Fest der Sinne, das nachdenklich stimmt.
Das » Erntedankfest (1. Sonntag im Oktober) wird in vielen Pfarrgemeinden zusammen mit der Kindertagesstätte oder dem Kindergarten gefeiert. Meist nehmen am Gottesdienst viele junge Familien teil. Es ist ein Fest, das Kinder anspricht. Die vor dem Altar aufgestellten Erntegaben sind mit ihrer Farbenpracht und ihrem Duft ein Fest für die Sinne.
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Franz von Assisi
Kein Wunder, dass Jorge Mario Bergoglio nach seiner Papstwahl 2013 den Namen Franziskus wählte – Franz von Assisi (1181/82-1226) scheint aktueller denn je. Als Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns führte er zunächst ein sorgloses, verschwenderisches Leben, bis eine Kriegsgefangenschaft seine bisherigen Prioritäten in Frage stellte. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit seinen Eltern sagte er sich von seiner Familie los, verzichtete auf seinen Besitz und zog als armer Wanderprediger umher. Das Evangelium nahm er beim Wort und wollte dem Vorbild Jesu "sine glossa" (ohne Hinzufügungen) folgen. Um ihn sammelte sich eine Gruppe gleichgesinnter Männer, aus der sich der Franziskanerorden entwickelte. Unter seinen Zuhörern war auch die junge Klara von Assisi: Franz ermutigte sie, auch gegen den Willen ihrer Eltern Christus in radikaler Armut nachzufolgen. Später gründete Klara ihre eigene Gemeinschaft und schrieb die erste von einer Frau verfasste Ordensregel. 1219 reiste Franz während eines Kreuzzugs nach Ägypten, wo er der Tradition nach den muslimischen Heerführer Sultan al-Kamil traf, der sich tief beeindruckt von dem Gespräch mit dem mittellosen Wanderprediger zeigte. Besonders bekannt ist Franz bis heute für seine Schöpfungstheologie: Der gesamten Natur wollte er die Frohe Botschaft verkünden. Sein berühmter "Sonnengesang" zeugt von seiner Liebe zu allen Geschöpfen. Völlig entkräftet von den zahlreichen Entbehrungen starb Franz am 3. Oktober 1226 in der Portiuncula-Kapelle unterhalb Assisis. Bereits 1228 sprach ihn Papst Gregor IX. heilig. Papst Johannes Paul II. erklärte ihn zum Patron des Umweltschutzes.



Aktuell auf : » "Kirchplatz Berliner Str." » "Lioba-Kapelle Büddingstr." » "Kath. Friedhof Büdding"



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